Nach Arzt-Suspendierung

Generalstaatsanwalt Petry: Justiz könnte die Causa Wilmes wieder aufnehmen

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen in der Affäre um den suspendierten Arzt Philippe Wilmes vorerst eingestellt. Das bedeute jedoch nicht, dass sie die Ermittlungen nicht wiederaufnehmen könne, erklärt Generalstaatsanwalt John Petry beim Radiosender 100,7.

Generalstaatsanwalt John Petry äußert sich am Freitagmorgen zur Causa Wilmes bei Pressekonferenz

Generalstaatsanwalt John Petry hat sich am Freitagmorgen zur Causa Wilmes geäußert Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

In der Wilmes-Affäre um den suspendierten Arzt der „Hôpitaux Robert Schuman“ hat sich Generalstaatsanwalt John Petry beim Radiosender 100,7 geäußert. Demnach habe die Staatsanwaltschaft bei den von zwei Patienten vorliegenden Beweisstücken keine Anhaltspunkte für eine Straftat gefunden. „Trotzdem wurde das ,Collège médical‘ aufgefordert, im Rahmen einer Disziplinarprozedur eine Expertise anfertigen zu lassen“, sagt Petry. „Wenn dann neue Elemente auftauchen, muss die Staatsanwaltschaft wieder informiert werden.“ Insgesamt sollen dem „Collège médical“ und dem Gesundheitsministerium mindestens 15 Fälle bekannt sein, einige davon wurden anonym eingereicht. Wie Radio 100,7 am Freitagnachmittag vermeldet, sollen insgesamt 14 Patientenakten von CHL-Ärzten an das „Collège médical“ übergeben worden sein, die die Schuld von Wilmes belegen sollen.

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