Bildung

Frist für Abschlussexamen: Ministerium will mit Schülerschaft nach Lösung suchen

Tausende Schüler bereiten sich derzeit auf die Abschlussexamen Ende Mai vor. Für zusätzlichen Stress sorgt nun eine strikte Regelauslegung des Bildungsministeriums bei der Wahl der mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen. Das Ministerium will zusammen mit Schülervertretern nach einer Lösung suchen.

In einem Monat treten wieder tausende Schüler zu den zweiwöchigen „Premières-Examen“ an

In einem Monat treten wieder tausende Schüler zu den zweiwöchigen „Premières-Examen“ an Foto: Julien Garroy/Editpress

„Da steh’ ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!“ Goethes Faust gehört zu den Klassikern der Weltliteratur und hat bereitet dem einen oder anderen Primaner als Pflichtlektüre wohl gerade Kopfschmerzen. Nicht etwa, weil in einem Monat die Abschlussexamen losgehen, sondern weil das Zitat aus der Tragödie ziemlich passend auf die Situation einiger Abschlussschüler passen dürfte. Luxemburgs Abitur-Anwärter müssen sich am Anfang des zweiten Semesters im Februar entscheiden, in welchen Fächern sie ein schriftliches oder mündliches Examen ablegen. In der Vergangenheit soll es den Schülern erlaubt worden sein, selbst nach dem Ende der Frist am Anfang des zweiten Semesters ihre Entscheidung noch zu ändern. Mit der bisherigen Toleranz des Bildungsministeriums soll aber in diesem Jahr Schluss sein.

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