Marc Baum
„Finanzplatz, Kapitalbesitzer und ‚Großgrundbesitzer‘ müssen als erste die Krisenrechnung begleichen“
Die Oppositionspartei „déi Lénk“ gilt als das soziale Gewissen des Parlaments. Ihre Einwände und Vorschläge werden häufig als begründet und berechtigt anerkannt, am Ende aber meist als nicht umsetzbar abgetan. Nach der Billigung des Krisenzustands durch das Parlament hat Premierminister Xavier Bettel am 21. März die „Union nationale“ beschworen und damit der parlamentarischen Opposition quasi ihre „Raison d’être“ genommen. Im Interview spricht der linke Abgeordnete Marc Baum (41) über die Risiken und Chancen der Corona-Krise für die Gesellschaft.
Der linke Abgeordnete Marc Baum (41) wünscht sich, dass die Regierung endlich ein paar Vorschläge und Varianten auf den Tisch legt, die einen Ausweg aus dem „Etat de crise“ aufzeigen Foto: Editpress/Alain Rischard