Luxemburgs Blitzer-Knöllchen 

Entweder „ein bisschen zu schnell“ oder „viel zu schnell“ – Petition fordert Staffelung

Geblitzt? In Luxemburg kostet das entweder 49 oder 145 Euro – dazwischen gibt’s nichts. Ein Bürger fordert per Petition ein gerechteres System. In Nachbarländern wie Belgien wird beispielsweise pro km/h abgerechnet. Und die Finnen schauen sogar auf den Kontostand. 

Bitte recht freundlich: Der Bußgeldauslöser auf der N11 bei Waldhof

Bitte recht freundlich: Der Bußgeldauslöser auf der N11 bei Waldhof Foto: Editpress-Archiv/Claude Lenert

Rasen ist in Luxemburg nicht günstig. 49 Euro werden schon bei kleineren Geschwindigkeitsverstößen fällig, 145 bei größeren. Einen Betrag dazwischen? Gibt’s nicht. Mindestens ein Luxemburger stört sich daran. Und der hat eine Petition beim Parlament eingereicht, die nicht weniger als eine Reform des Knöllchenwesens fordert. Petition 3511 – sie kann seit Freitag unterzeichnet werden – fordert, dass die Tickets der Geschwindigkeit angepasst werden und eben nicht pauschal mit „49 oder 145 Euro“ zu Buche schlagen. „Derzeit kostet es 49 Euro, wenn man in Luxemburg geblitzt wird, auch wenn man nur 2 bis 3 km/h zu schnell ist“, schreibt der Petent. Ab 20 bis 25 km/h „drüber“ würden dann direkt 145 Euro fällig. 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Menschenrechte

Der in Luxemburg ansässige Konzern Ternium steht weiter in der Kritik

Brasilien

Bolsonaro & Söhne: Der Clan schlägt zurück

Erste Tripartite-Sitzung

Statec hält drei Indextranchen bis zum dritten Quartal 2027 für möglich

;