Menschenrechte 

„Eine enttäuschende Entscheidung“: Gilbert Pregno kritisiert Lydie Polfers Bettelverbot

Das am 27. März vom hauptstädtischen Gemeinderat durchgewinkte Verbot gegen Bettelei schlägt weiter Wellen. Jetzt meldet sich der Präsident der Menschenrechtskommission zu Wort. Gilbert Pregno empfindet das Vorgehen als eine „enttäuschende Entscheidung“. Seit zehn Jahren kämpft die Kommission für die Achtung der Menschenrechte. Pregno ist „schockiert“.

Bettelei soll zukünftig in der Hauptstadt verboten sein. Das hat der Gemeinderat entschieden. 

Bettelei soll zukünftig in der Hauptstadt verboten sein. Das hat der Gemeinderat entschieden.  Foto: Editpress/Julien Garroy

Bei Gilbert Pregno löst das sektorielle Verbot der Bettelei grundsätzliche Überlegungen zum Zusammenleben aus. Er appelliert an das, was allgemein unter „Solidarität“ verstanden wird. „Ich lebe gern in einem Land, wo die Armen auch ihren Platz haben“, sagt er. „Es gehört für mich dazu, dass eine Gesellschaft das aushält und dass sie sich solidarisch zeigt.“ Der Präsident der Menschenrechtskommission schämt sich „fremd“.

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