Am Himmel nichts Neues

Drohnen-Krisenzelle tritt am Montag erneut zusammen – und kann nichts sagen

Nach dem Drohnen-Chaos am Luxemburger Flughafen tagt die staatliche Bewertungszelle erneut – doch konkrete Antworten bleiben die Behörden der Öffentlichkeit weiter schuldig.

Die Drohnen über dem Findel wurden mit dem bloßen Auge lokalisiert

Die Drohnen über dem Findel wurden mit dem bloßen Auge lokalisiert Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Die Drohnen am Luxemburger Himmel beschäftigen weiterhin die Sicherheitsbehörden. Am Montagmorgen ist die Bewertungszelle der Regierung zu einer weiteren Sitzung zusammengetreten, um „eine genaue Bestandsaufnahme der aktuellen Situation vorzunehmen“, wie es in einer gemeinsamen Pressmitteilung des Hochkommissariats für nationale Sicherheit und des Staatsministeriums heißt.

„Im Rahmen ihrer Aufgaben der Vorausschau und Prävention bleiben die zuständigen Stellen weiterhin im Einsatz und setzen ihre Überwachung und Analyse der Lage fort“, steht im Schreiben. Die Behörden kündigen zudem an, die Öffentlichkeit über alle relevanten Entwicklungen fortlaufend zu informieren.

Weitere Erklärungen liefert die Zelle dann aber trotzdem nicht: „Aus Gründen der Sicherheit und zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs der laufenden Analysen können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden.“

Ein chaotisches Wochenende

Am Freitagabend legten unbekannte, mit bloßem Auge gesichtete Drohnen den Luxemburger Flughafen Findel lahm, was zur Umleitung von 19 Flügen und zur Beeinträchtigung von über 1.800 Passagieren führte. Während sich die Öffentlichkeit bereits über Social-Media-Videos und Flugdaten informierte, reagierten die Behörden nur zögerlich mit offiziellen Bestätigungen. (dr)

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