Interview

Lux-Airport-COO: „Die Neutralisierung von Drohnen ist nicht Aufgabe des Flughafens“

Lorenzo di Loreto ist Chief Operating Officer von lux-Airport. Im Gespräch mit dem Tageblatt erklärt er, wie der Findel am Freitagabend zur Entscheidung kam, den Betrieb einzustellen. Und wer für Drohnen zuständig ist: nicht der Flughafen.

Lorenzo di Loreto war zuvor Direktor des Münchener Flughafens

Lorenzo di Loreto war zuvor Direktor des Münchener Flughafens Foto: Hervé Montaigu / Editpress; privat

Tageblatt: Zwei intensive Tage liegen hinter Ihnen. Wie ist es aus Sicht von lux-Airport gelaufen?

Lorenzo di Loreto: Wir haben rund um die Uhr eine Struktur im Dienst, entweder über die Airport Duty Manager oder über mich selbst. Ob Drohnensichtung wie gestern oder ein anderer Zwischenfall, es ist immer jemand da, der entscheiden kann. Dazu haben wir Prozeduren, für Drohnen ebenso wie für annullierte Flüge oder einen Streik. Wichtig ist, dass diese Prozeduren funktionieren. Gestern war das der Fall. Die Kommunikation und die Abstimmung mit den Fluggesellschaften haben gut funktioniert.

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