Neue EU-Verpackungsregeln

Händler klagen über zu viel Bürokratie, Luxemburg hinkt hinterher

Die neue EU-Verpackungsverordnung soll Müll reduzieren und Recycling fördern. Doch kleine Unternehmen kritisieren vor allem den bürokratischen Aufwand beim Verkauf in andere Mitgliedstaaten – und fordern eine zentrale Lösung.

In Zukunft soll weniger Verpackungsmüll entstehen, doch EU-Vorgaben stoßen auf Kritik

In Zukunft soll weniger Verpackungsmüll entstehen, doch EU-Vorgaben stoßen auf Kritik Foto: Editpress-Archiv/Vincent Lescaut

Weniger Verpackungsmüll. Das ist eigentlich die Prämisse der Europäischen Union. Seit dem 12. August 2026 greift in diesem Sinne eine 124‑seitige Verpackungsverordnung, die „Packing and packaging waste regulation“ (PPWR). Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sehen aufgrund des bürokratischen Aufwands ihre Existenz in Gefahr, und schlagen Alarm – in den sozialen Medien und direkt bei der Europäischen Kommission. Auf der digitalen Meldeplattform zu EU-Gesetzen sind zwischen dem 6. August und dem 10. September 7.667 Rückmeldungen eingegangen. Zum Vergleich: Andere Rechtsakte erhielten im selben Zeitraum weniger als 90 Kommentare.

Mehr Herstellerverantwortung

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren