AMMD vs. CNS
Die Ärzte halten die Regierung für untätig, die Gesundheitskasse verweist auf die Quadripartite
Die Ärztevereinigung AMMD droht, die Konvention mit der Gesundheitskasse zu kündigen. Streitpunkt sind Zuschläge und Reformen im Gesundheitswesen. Der Präsident der CNS glaubt, dass die AMMD die Verhandlungen damit falsch angeht und so lediglich wichtige Ressourcen blockiert.
„Es bleibt keine Zeit für Bedenken“, Luxemburgs Gesundheitssystem muss reformiert werden, ansonsten sind die CNS-Reserven bald aufgebraucht Symbolfoto: Keystone/Christian Beutler
Die Tarifverhandlungen zwischen der Nationalen Gesundheitskasse (CNS) und der Ärztevereinigung AMMD sind im September gescheitert. Die Ärzte forderten eine Erhöhung von 2,68 Prozent, die CNS bot lediglich 1,34 Prozent. Nun droht die AMMD, die Konvention mit der CNS zu kündigen. Bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 8. Oktober sollen die Mitglieder darüber abstimmen. Zudem will die Vereinigung die Auseinandersetzungen der vergangenen Monate mit der CNS nochmals darlegen.