Affäre CASA

Der Sonderfall: Das Arbeitsministerium hat die Hilfsorganisation jahrelang bevorteilt

Eine parlamentarische Frage und eine Kommissionssitzung fördern neue Unregelmäßigkeiten im Fall der Hilfsorganisation CASA zutage. Vom Arbeitsministerium wurde die gemeinnützige Vereinigung wohl über Jahre hinweg als Sonderfall behandelt – ein Status, der ihr billige Arbeitskräfte sicherte.

Unter welchem Minister wurde der Sonderstatus der Hilfsorganisation CASA beschlossen?

Unter welchem Minister wurde der Sonderstatus der Hilfsorganisation CASA beschlossen? Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Die Affäre rund um die Hilfsorganisation CASA („Centre d’appui social et associatif“) beschäftigt auch das Parlament. In einer von „déi gréng“ beantragten Dringlichkeitssitzung der beiden Kommissionen für Arbeit und Familie, Solidarität und Zusammenleben stellten sich die beiden zuständigen Minister Georges Mischo (CSV) und Max Hahn (DP) sowie ADEM-Direktorin Isabelle Schlesser den Fragen der Abgeordneten. Eine Erkenntnis des Nachmittags: Das Arbeitsministerium hat jahrelang die gemeinnützige Vereinigung CASA anders behandelt als andere „Associations sans but lucratif“ (Asbl). 

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