Kündigungen bei CASA

Missstände häufen sich – ADEM steht in der Kritik

Die Kündigung kam ohne Vorwarnung. Als im November 17 Beschäftigte der CASA Asbl mitgeteilt bekamen, dass sie ihren Job verlieren würden, war dies nur die Spitze des Eisbergs in einer sich häufenden Zahl von Missständen und Ungereimtheiten rund um die Hilfsorganisation, die einst ins Leben gerufen worden war, um Immigranten bei der Integration zu helfen. Eine zweifelhafte Rolle spielt dabei die Arbeitsagentur (ADEM).

CASA-Chef José Trindade und ADEM-Direktorin Isabelle Schlesser

CASA-Chef José Trindade und ADEM-Direktorin Isabelle Schlesser Foto: Facebook CASA Asbl

Manuela Boggian ist noch heute wütend. „Ich war in der Woche vom 12. bis 17. November 2024 krank. Eine Kollegin warnte mich, dass bei der CASA schlimme Dinge vor sich gingen. So ging ich ins Büro und dort sagte mir die Verantwortliche, dass es ein Problem gebe und man sich mit der ADEM in Verbindung setzen müsse“, erinnert sie sich. Betroffen waren die Personen mit einer „Occupation temporaire indemnisée“ (OTI).

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