SEW/OGBL zur „Rentrée“

„Das war eine peinliche Selbstinszenierung“

Nachdem Bildungsminister Claude Meisch am Montag seine Projekte und Reformen für die nächsten Jahre vorgestellt hatte, lud am Dienstag die Lehrergewerkschaft SEW/OGBL die Presse zur „Rentrée“ ein. Dabei sparten die Gewerkschaftler nicht mit Kritik an der Bildungspolitik des Ministers und stellten verschiedene Forderungen.

Michel Reuter, Vera Dockendorf, Jules Barthel, Patrick Arendt und Isabelle Bichler von der Lehrergewerkschaft SEW/OGBL haben am Dienstag vor der „Rentrée“ ihre Sicht zur Bildungspolitik erläutert

Michel Reuter, Vera Dockendorf, Jules Barthel, Patrick Arendt und Isabelle Bichler von der Lehrergewerkschaft SEW/OGBL haben am Dienstag vor der „Rentrée“ ihre Sicht zur Bildungspolitik erläutert Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Den Tag vor der „Rentrée“ nutzte die Lehrergewerkschaft SEW/OGBL, um der Presse ihren Unmut über zahlreiche Probleme im Bildungswesen kundzutun. Da in den vergangenen Monaten sehr viel über die Covid-Maßnahmen gesprochen wurde, richtet der SEW nun den Fokus wieder auf die anderen Probleme, die laut Präsident Patrick Arendt in letzter Zeit völlig in den Hintergrund gedrängt wurden. „Wir sind im Gegensatz zum Bildungsminister jeden Tag mit der Situation an den Schulen konfrontiert“, sagt er. „Wir können uns nicht darauf beschränken, eine Ankündigungspolitik zu betreiben, sondern uns geht es darum, mittelfristige Lösungen zu finden, um die bestehenden Probleme anzugehen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Zwischen „Made in Europe“ und „Europe First“

Fedil begrüßt eine „kluge europäische Präferenz“