Escher Gemeinderat
„Das hat Netflix-Potenzial“: Animierte Diskussionen um das „Südspidol“
Zu Beginn der ersten Escher Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause stand das „Südspidol“ auf der Tagesordnung. Der Punkt „Information“ wurde auf Antrag der Opposition in Information und Diskussion ausgeweitet. Letztere dauerte eine Stunde und zehn Minuten und war ziemlich animiert.
Eine Stunde und zehn Minuten lang beschäftigte sich der Gemeinderat am Freitag mit dem Dossier „Südspidol“ Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Bürgermeister Georges Mischo wiederholte in seinen Ausführungen das, was er bereits auf der Pressekonferenz Anfang September erklärt hatte, als die Bombe der einseitigen Kündigung mit dem „Health Team Europe“ (HTE) unter der Federführung des österreichischen Architekts Albert Wimmer platzte. Und er bekräftigte seine Aussagen aus einem Interview mit dem Tageblatt Mitte des Monats. Line Wies („déi Lénk“) sprach anschließend von Unbehagen, die Mischos Bericht in ihr ausgelöst habe. CHEM und „Südspidol“ hätten „Netflix-Potenzial“, sagte Wies, die eine regelmäßige und systematische Information für den Gemeinderat vermisste. Nicht nur in Sachen CHEM und „Südspidol“, aber auch was andere Syndikate betrifft. Ihre Partei brachte eine Motion ein, laut der der Informationsfluss in Richtung Gemeinderat besser geregelt werden sollte. Sie wurde später von den Mehrheitsparteien abgelehnt.