Am Dienstag

DDoS-Attacke legt mehrere staatliche Internetseiten kurzzeitig lahm

Eine DDoS-Attacke hat mehrer staatliche Webseiten lahmgelegt. Am Dienstag war unter anderem guichet.lu für rund 40 Minuten nicht erreichbar

Person tippt auf beleuchtete Laptop-Tastatur, Arbeiten am Computer, digitales Schreiben, Tastaturbeleuchtung bei Nacht

Eine Person tippt mit den Fingern auf einer beleuchteten Laptop-Tastatur Foto: Philip Dulian/dpa

Unbekannte haben am Dienstag die staatliche Internet-Infrastruktur mit einer DDoS-Attacke angegriffen. Von 7.58 bis 8.39 Uhr waren Internetseiten, die auf der Domain .public.lu gehostet werden, nicht erreichbar, wie ein Sprecher des „Centre des technologies de l‘information de l‘État“ (CTIE) auf Nachfrage mitteilt. Zu den betroffenen Seiten gehörte unter anderem guichet.lu.

Der Sprecher konnte sich nicht zu den technischen Details der Attacke äußern: „Aus Sicherheitsgründen geben wir prinzipiell keine weitere Informationen heraus.“

Nicht das erste Mal

Immer wieder geraten staatliche Internetseite in das Visier von Cyber-Angriffen. Auch das Tageblatt wurde vergangenes Jahr von einer DDoS-Attacke getroffen.

Bei einer DDoS-Attacke werden die Serverdienste durch unzählige Anfragen überlastet. Dafür kann beispielsweise ein Botnetz genutzt werden, weshalb die Angriffe nur schwer zurückverfolgt werden können. (dr)

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