Logement
Claude Meisch stellt Werkzeugkoffer für Wohnungskrise vor
Wohnungsbauminister Claude Meisch hat am Mittwoch die am Dienstag in der Chamber gestimmten Maßnahmen im „Logement“-Bereich vorgestellt. Wichtig sei, dass mit einem ersten kurzfristigen Maßnahmenpaket auf die Krise reagiert werde. Auf einem möglichen zweiten „Logements-Dësch“ könne dann über weitere Maßnahmen diskutiert werden.
Für Wohnungsbauminister Claude Meisch ist das Maßnahmenpaket nur ein Anfang – weitere sollen nach Möglichkeit folgen Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Wohnraum-Krise als Gefahr für die soziale Kohäsion und Bremse für die wirtschaftliche Entwicklung – so lautet die Analyse von Minister Claude Meisch (DP) auf einer Pressekonferenz am Mittwoch zur derzeitigen Situation am Wohnungsmarkt. „Die neue Regierung war gleich gefordert und ich bin froh, dass in der Chamber ein erstes Maßnahmenpaket gestimmt werden konnte“, sagt Meisch. Zusammengefasst sehen die Maßnahmen vor, dass die Kriterien für den Zugang zu Wohnungsbeihilfen erweitert werden und mehr Menschen Zugang zum „logement abordable“ bekommen. Zeitlich begrenzte steuerliche Maßnahmen sollen gleichzeitig Investitionen in den Bau von Wohnungen wieder ankurbeln. „Es geht darum, den Markt kurzfristig wieder zu stimulieren“, sagt Meisch und kündigt noch „eine Reihe von Maßnahmen“ an. „Die Ambitionen gehen dahin, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und mehr Wohnraum in öffentlicher Hand zu halten.“ Ob noch ein zweiter „Logements-Dësch“ in nächster Zeit stattfinden werde, wollte Claude Meisch hingegen nicht preisgeben.