Sozialpolitik

Caritas-Kuddelmuddel: LSAP bedauert Abwesenheit verantwortlicher Akteure 

Die Caritas-Affäre beschäftigt die Politik auch weiterhin. Die LSAP-Fraktionschefin Taina Bofferding vermisst in der Caritas-Affäre die nötige Empathie seitens der Politik.

Taina Bofferding, Georges Engel und Franz Fayot (v.l.) bestehen auf einer umfassenden Aufklärung in der Caritas-Affäre

Taina Bofferding, Georges Engel und Franz Fayot (v.l.) bestehen auf einer umfassenden Aufklärung in der Caritas-Affäre Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Von wegen „mission accomplie“. Für die LSAP ist die Caritas-Affäre noch lange nicht vorbei. Zu viel müsse noch aufgearbeitet werden, meint LSAP-Fraktionschefin Taina Bofferding am Donnerstagnachmittag. „Wir hätten uns in dieser Situation keinen CEO gewünscht, sondern einen richtigen Premierminister, der an die Konsequenzen seiner Entscheidungen denkt“, sagt Bofferding. Die Caritas würde abgewickelt werden wie ein Unternehmen – dabei sei sie eine karitative Einrichtung, die sich für Menschen in der Not einsetze. „Die Regierung hatte die Wahl, die Caritas zu retten“, sagt Bofferding. „Allein der Wille hat gefehlt.“ Damit würde die Regierung nicht zuletzt ein Signal an den gesamten Sozialsektor senden: „Wenn ihr Opfer eines Betrugs werdet, lassen wir euch fallen.“ Dabei würde der Fünf-Millionen-Euro-Kredit des Staates an die Caritas zeigen, dass sie sehr wohl zu retten gewesen wäre, unterstreicht auch der LSAP-Abgeordnete Georges Engel.

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