Demo am Findel

Besorgte Luxair-Beschäftigte gehen auf die Straße: Kurze Blockade am Flughafen

Die Protestkundgebung am Findel, zu der die Gewerkschaften OGBL, LCGB und NGL-SNEP für den heutigen Freitag (29.9.) aufgerufen hatten, hat sich auf der Straße beziehungsweise im Kreisel vor dem Flughafen niedergelassen – was am Freitagmorgen zu Störungen im Betrieb des Airports führte.

Kein Durchkommen: Der Kreisel am Flughafen war am Freitagmorgen Ort der Protestaktion

Kein Durchkommen: Der Kreisel am Flughafen war am Freitagmorgen Ort der Protestaktion Foto: Editpress / Julien Garroy

Worum es bei der Demo geht

Anfang August war bekannt geworden, dass Luxair sich entschieden hat, nicht mehr an der öffentlichen Ausschreibung für die Abfertigung im Cargocenter teilzunehmen – aus strategischen Gründen.

Die Gesellschaft, die das Handling weiterführen will, müsste sehr viel Geld investieren, Zahlen von rund 200 Millionen Euro standen im Raum.

Eine Investition, vor der Luxair offenbar zurückschreckt – was wiederum die Gewerkschaften alarmiert, die viele Arbeitsplätze beziehungsweise Errungenschaften in Gefahr sehen: Mittelfristig könnten rund 1.200 Menschen betroffen sein – etwa durch den Wechsel zu einer neuen Gesellschaft. fgg

Während zunächst angekündigt war, ab 8.45 Uhr von der Route de Trèves zum Flughafengelände zu marschieren, hat der Protestzug gegen 9.30 Uhr spontan auf der Straße Halt gemacht. 

Die Polizei hat umgehend die Straße gesperrt, sodass die Zufahrt zum Flughafen kurzzeitig erschwert war. Einer Sprecherin des Flughafens zufolge konnte dem aber durch kurzfristige Umleitungen begegnet werden. Außerdem seien die Passagiere im Vorfeld auch auf die möglichen Behinderungen zwischen 8 und 12 Uhr aufmerksam gemacht worden.

Gegen 10.45 Uhr befand sich die Demonstration am Kreisel wieder in Auflösung.

Ein ausführlicher Bericht zur Demonstration folgt.

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Kein Durchkommen: Der Kreisel am Flughafen war am Freitagmorgen Ort der Protestaktion
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