Parlament
Bei Treibjagden bleibt das Tempolimit unangetastet
Wildschwein, Reh oder Hirsch sind im Herbst vermehrt unterwegs. Im Oktober beginnt zudem auch noch die Treibjagd-Saison. Flüchtende Tiere können dann immer mal auf angrenzende Straßen ausweichen und diese überqueren. Hier ist dann äußerste Vorsicht geboten. Die maximale Höchstgeschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer soll allerdings nicht verringert werden.
Die Jäger und ihre Helfer stellen Warnschilder auf und räumen diese nach der Treibjagd wieder weg Foto: Editpress-Archiv
Die beiden DP-Abgeordneten Guy Arendt und Gusty Graas wollten in einer parlamentarischen Anfrage an Transportminister François Bausch („déi gréng“) wissen, ob man plane, die Höchstgeschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer zu verringern, wenn in der Nachbarschaft eine Treibjagd stattfindet. Zudem wollten die beiden Abgeordneten wissen, ob es häufig zu Verkehrsunfällen am Rande von Treibjagden kommt und ob diese irgendwo aufgelistet werden. Bausch erklärte, dass es bislang keine solchen Statistiken geben würde. Auch sei nicht geplant, die maximale Höchstgeschwindigkeit in einem gewissen Perimeter um die eigentliche Jagd zu verringern.