Coronavirus
BA.2-Variante so infektiös wie Masern? Luxemburger Forscher klärt über die neue Omikron-Variante auf
Eine Infektiösität, die an Masernerreger heranreicht? Die Daten zur Omikron-BA.2-Variante wirken auf den ersten Blick besorgniserregend. Der Virologe Dirk Brenner vom LIH (Luxembourg Institute of Health) erklärt im Gespräch mit dem Tageblatt, was es mit der neuen Mutation auf sich hat und warnt: „Die Pandemie ist noch nicht zu Ende.“
Weist eine masernähnliche Infektiosität auf: die Domikron Symbolbild: dpa/Sina Schuldt
Die Grippesaison hat Luxemburg pünktlich mit dem Wintereinbruch im April eingeholt. So lässt sich der wöchentliche Bericht des Nationen Gesundheitslabors (LNS) zusammenfassen. 10,66 Prozent aller Arztbesuche in Luxemburg waren auf grippeähnliche Symptome zurückzuführen. Influenza A war mit 64,1 Prozent Hauptverursacher der Symptome, gefolgt von menschlichen Rhinoviren (14,1 Prozent). Erst an dritter Stelle folgt das Coronavirus mit einem Gesamtanteil von 11,7 Prozent aller gesammelten Proben.