Luxemburg
Anwohner klagen über Lärmbelästigung wegen neuer Flugroute
Anwohner um den Lux-Airport klagen wegen erhöhter Lärmbelästigung durch überfliegende Maschinen. Besonders Menschen aus vom Flughafen östlich gelegenen Ortschaften leiden offenbar unter den neuesten Entwicklungen.
Foto: Fabrizio Pizzolante
Die flugbedingte Lautstärke um den Airport Luxemburg-Findel stellt immer wieder ein Problem dar. Aufgrund einer Vergrößerung der deutschen Militärflugzone „TRA Lauter“, einem geschlossenen Luftraum östlich Luxemburgs, mussten die Flugsicherungsverwaltung (ANA) und ein Skeyes-Experte aus Sicherheitsgründen Anpassungen von Flugrouten vornehmen, geht aus einer parlamentarischen Anfrage der DP-Abgeordneten Claude Lamberty und Max Hahn hervor. Maschinen, die in Richtung Osten starten müssen und anschließend nach Süden abdrehen, würden im Osten jetzt mehr Ortschaften überfliegen als zuvor. Dadurch entstehe eine zusätzliche Lärmbelastung für die betroffenen Gemeinden. Zahlreiche Anwohner, Anwohnerverbände und lokale Behörden hätten wiederholt Beschwerden vorgebracht, schreiben die Parlamentarier.
Die ANA habe bereits versucht, den Lärmpegel durch eine Anhebung der Mindestflughöhe von 1.700 Fuß auf 2.200 Fuß zu reduzieren, erklärt Transportminister François Bausch („déi gréng“) in dem Antwortschreiben. „Dennoch scheint diese Erhöhung der Überflughöhe um 500 Fuß (rund 150 Meter) die Lärmwahrnehmung der Anwohner nicht wesentlich verbessert zu haben“, sagt der Minister. Experten der ANA würden derzeit überprüfen, ob sich die Mindestflughöhe weiter erhöhen lässt, bevor die Flugzeuge den Kurs nach Süden einleiten.