Kriminalitätsstatistik 2025

Mehr Fälle von häuslicher Gewalt und Raubüberfällen in Luxemburg

Innenminister Léon Gloden hat am Donnerstagmorgen gemeinsam mit Vertretern der Polizei die neuesten Zahlen zur Kriminalität in Luxemburg präsentiert. Ein Überblick.

Polizeieinsatz 2025 mit 41.489 Fällen – Einsatzkräfte bei der Arbeit und Kriminalitätsbekämpfung

Die Polizei hatte 2025 alle Hände voll zu tun – insgesamt 41.489 Fälle Foto: Editpress/Julien Garroy

Innenminister Léon Gloden (CSV), Polizei-Generaldirektor Pascal Peters, die Zentraldirektorin der Kriminalpolizei Kristin Schmit und der Zentraldirektor der Verwaltungspolizei Thierry Fehr haben am Donnerstagmorgen einen 150-seitigen Bericht zur Kriminalität in Luxemburg im Jahr 2025 veröffentlicht.

Daraus geht hervor, dass die Polizei in dem Jahr insgesamt 41.489 Fälle bearbeitet hat. Als wichtigste Entwicklungen nennt sie in einem an die Pressekonferenz nachfolgenden Bericht den Rückgang der Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten von 21,2 Prozent, von Betrugsfällen um 13 Prozent, von Sachbeschädigungen um 2 Prozent sowie von Einbrüchen in unbewohnte Häuser um 7,5 Prozent. Andererseits ist die Zahl der Einbrüche in bewohnte Häuser um 2,4 Prozent gestiegen.

In anderen Bereichen ist wiederum ein weitaus deutlicherer Anstieg bemerkbar: plus 30,8 Prozent bei Raubüberfällen, plus 11,9 Prozent bei einfachen Diebstählen sowie plus 10,1 Prozent der Fälle häuslicher Gewalt.

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