Videoüberwachung

„Angemessen, zweckmäßig und wirksam“: Ministerin äußert sich zu CFL-Audit

Nachdem das Tageblatt Missstände innerhalb der mit der Videoüberwachung beauftragten Abteilung der CFL aufgedeckt hatte, gab die Eisenbahngesellschaft ein internes Audit in Auftrag. Dieses kam zum Schluss: Die bestehenden Verfahren sind „im Großen und Ganzen angemessen, zweckmäßig und wirksam“.

Die Überwachungskameras sollen laut CFL-Audit in Zukunft regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden

Die Überwachungskameras sollen laut CFL-Audit in Zukunft regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden Foto: Editpress/Julien Garroy

„Schlafen, Netflix, Mobbing: Schwere Missstände bei der Videoüberwachung der CFL“, titelte das Tageblatt Anfang März dieses Jahres. Recherchen unserer Zeitung hatten ergeben, dass Mitarbeiter regelmäßig im Dienst schliefen, Online-Poker spielten oder Netflix schauten. Außerdem wurden Kollegen gemobbt, die auf diese Missstände hinwiesen. Zahlreiche Dokumente belegten die Missstände. Obwohl die CFL die Vorwürfe zuerst zurückgewiesen hatte, gab sie ein internes Audit in Auftrag, das Ende September abgeschlossen wurde, wie Mobilitätsministerin Yuriko Backes (DP) in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Yves Cruchten mitteilte.

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