„No more Moria“
Aktivisten demonstrieren auch in Luxemburg für Flüchtlingsaufnahme und gegen EU-Politik
In mehreren europäischen Städten, darunter auch Luxemburg, haben Menschen gegen die Flüchtlingspolitik der EU demonstriert – und die Regierungen dazu aufgefordert, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Auslöser der Proteste war die Lage im griechischen Lager Moria.
Aktivisten demonstrierten am Sonntag an vier verschiedenen Orten in Luxemburg-Stadt gegen die Flüchtlingspolitik der EU Foto: Passerell
„Es sind erschreckende Bilder, die uns aus Moria erreichen“, sagt Ambre Schulz von der Organisation Passerell. Sie hat gemeinsam mit weiteren Aktivisten am Sonntag in Luxemburg gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik der EU demonstriert. „Und das Lager ist nur ein Symbol für die katastrophalen Zustände, die die Flüchtlinge auf den griechischen Inseln erleben. Tausende Menschen sitzen dort fest, dürfen die Lager nicht verlassen. Teilweise dauert es Monate, bis ihre Asylanträge bearbeitet werden und sie werden teilweise aus völlig unglaublichen Gründen abgelehnt.“ Es müsse sich etwas ändern, deswegen gingen die mehr als 100 Aktivisten am Sonntag auf die Straße.