Interview

ACEL droht mit Rückzug von der „Studentefoire“: „Das Ministerium nimmt uns nicht ernst – so kann es nicht weitergehen“

Kritik am Konzept, Frust über Belval – und ein Ultimatum an die Ministerin. Die Enttäuschung, nicht gehört zu werden, dauert zu lange an. Nun droht die Studentenvereinigung ACEL ihren Rückzug von der jährlichen Studentenmesse an. Das wäre wohl das Ende der „Studentefoire“.

Früher war die Studentenmesse in der Luxexpo, seit fünf Jahren ist sie auf Belval: „Damals gab es diesen Wow-Effekt, das hat Lust auf Zukunft gemacht – und das ist weg“, sagt ACEL-Vertreterin Sophie Mangen

Früher war die Studentenmesse in der Luxexpo, seit fünf Jahren ist sie auf Belval: „Damals gab es diesen Wow-Effekt, das hat Lust auf Zukunft gemacht – und das ist weg“, sagt ACEL-Vertreterin Sophie Mangen Foto: Editpress/Alain Rischard

Sophie Mangen studiert in Köln Sonderpädagogik, steht kurz vor ihrem Master und ist Vizepräsidentin der „Association des cercles d‘étudiants luxembourgeois“ (ACEL). Beim Gespräch am Freitag in der Redaktion ist die junge Frau, die die Bedenken der ACEL vorträgt, vor allem eins: enttäuscht. Vom Hochschulministerium, von der Ministerin – und ein bisschen auch von Belval. Wobei der Standort und der Uni-Campus, das weiß auch die Studentin, dafür nichts können. Aber so ist das eben, wenn sich die Wut anstaut.

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