Kommentar

Zweifel an Friedensabsichten: Zu den Gesprächen zwischen den USA und Russland

US-Außenminister Marco Rubio (r.) begrüßt seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Riad

US-Außenminister Marco Rubio (r.) begrüßt seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Riad Foto SPA/AFP

Am Dienstag trafen sich gleich auf Ebene der Außenminister, erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, wieder Regierungsvertreter aus den USA und Russland. Es war ein erstes Abtasten, Konkretes wurde noch nicht besprochen. Ob das Treffen als der Beginn von Verhandlungen, die zu einem echten Frieden in der Ukraine führen, später in die Geschichtsbücher eingehen wird, darf bezweifelt werden. Auch wenn, bis auf Russland, das den Krieg jederzeit beenden könnte, wohl alle darauf hoffen, dass das Töten möglichst schnell ein Ende nimmt. Zweifel sind angebracht, da die USA noch vor den Gesprächen in Riad den Invasoren weitgehend entgegengekommen sind. Pentagon-Chef Pete Hegseth erklärte, es sei unrealistisch, dass Kiew die von Russland besetzten Gebiete zurückerlange. Und einen NATO-Beitritt der Ukraine, der dem Land die notwendigen Sicherheitsgarantien bringen würde, schloss er ebenfalls aus. Das freut den Kreml.

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