Gastbeitrag

Was will der Volks-Souverän eigentlich?

Die Wahlen sind geschlagen. Es gibt viele Sieger, richtige, trotzige, vermeintliche. Vor allem gibt es viele Verlierer. Von 3.847 Kandidaten in von 102 auf 100 reduzierten Gemeinden wurden vom Bürger 1.121 kommunale Vertreter neu bestimmt. 2.726 Kandidaten gingen somit leer aus. Keiner wird darüber froh sein. Zumal es einiger Courage bedarf, sich einer Wahl zu stellen.

Was will der Volks-Souverän eigentlich?

Foto: Editpress/Julien Garroy

Die Begeisterung des Volks-Souveräns für die basisdemokratische Kommunalwahl hielt sich in engen Grenzen. Über 80 Prozent der eigentlich stimmberechtigten ausländischen Mitbürger ließen sich nicht in die Wählerlisten eintragen. Unter den Luxemburgern, theoretisch zur Wahlpflicht verdonnert, gab es viele Ausfälle.

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