Editorial

Was Russland nach dem Krieg leisten muss – und warum die EU nichts aus dem Krieg gelernt hat

Eine Leiche liegt auf dem Boden, während Beamte im Rahmen einer Untersuchung von Kriegsverbrechen zwei Leichen aus einem Grab in einem Dorf exhumieren, das nur wenige Tage zuvor von ukrainischen Streitkräften befreit worden war. Die Behörden gaben an, dass die beiden Leichen Anzeichen von Folter aufwiesen.

Eine Leiche liegt auf dem Boden, während Beamte im Rahmen einer Untersuchung von Kriegsverbrechen zwei Leichen aus einem Grab in einem Dorf exhumieren, das nur wenige Tage zuvor von ukrainischen Streitkräften befreit worden war. Die Behörden gaben an, dass die beiden Leichen Anzeichen von Folter aufwiesen. Foto: David Ryder/ZUMA Press Wire/dpa

Die ukrainische Gegenoffensive hat mit der Geschwindigkeit der voranschreitenden Rückeroberungen ostukrainischer Gebiete nicht nur Beobachter überrascht, sondern vor allem auch die russische Armee. Diese hat fluchtartig den Rückzug – pardon, die Umstrukturierung – angetreten. Der Krieg aber wird auch nach der Rückeroberung aller besetzten Gebiete noch lange nicht vorbei sein – die Aufarbeitung des Krieges in Russland und dem Rest der Welt wird andauern.

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