Editorial

Von wegen „verantwortungsvolle Migrationspolitik“: Kinder auf die Straße zu setzen, passt nicht zu Luxemburg

Max Hahn, hier mit einem Gerät für Sehbehinderte, hat eine sehr eigene Art der Auslegung dessen, was eine „verantwortungsvolle Migrationspolitik“ ist

Max Hahn, hier mit einem Gerät für Sehbehinderte, hat eine sehr eigene Art der Auslegung dessen, was eine „verantwortungsvolle Migrationspolitik“ ist Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Marianne Donven, Gründerin der „Chiche“-Restaurants und seit Jahren stark engagiert in der Unterstützung von Flüchtlingen, ist der Kragen geplatzt. Am Dienstag machte Donven öffentlich, dass sie ihren Posten im „Conseil supérieur de la sécurité civile“ und als Staatsangestellte hinschmeißt. Ihr Grund: eine skrupellose Regierungspolitik, der jedes Mitgefühl fehlt. Das Fass zum Überlaufen brachte der Fall einer Mutter und ihrer beiden kleinen Kinder, die vom „Office national de l’accueil“ (ONA), das DP-Minister Max Hahn untersteht, mitten im Winter auf die Straße gesetzt wurden.

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