Kommentar
Überfällige Zeitenwende in Montenegro
Abgewählt: Milo Djukanovic wird als Präsident abgelöst – und könnte sich bald auf der Anklagebank wiederfinden Foto: AFP/lvis Barukcic
Nicht nur weil die Demokratie vom Machtwechsel lebt, ist die Abwahl von Montenegros Dauerregent Milo Djukanovic eine ebenso erfreuliche wie überfällige Zeitenwende. Die Mehrheit seiner Landsleute empfindet das Ende seiner von Mafiaschatten, Clankämpfen, Vetternwirtschaft und Korruption überschatteten Ära als Erleichterung.