Kommentar
US-Vize J.D. Vance sollte seine Lektionen selbst beherzigen
US-Vizepräsident J.D. Vance redet über Meinungsfreiheit, während im Weißen Haus Reporter von Veranstaltungen ausgeschlossen werden, weil sie Trumps Ansichten nicht teilen Foto: AFP/Thomas Kienzle
Was für ein Auftritt. Noch Stunden zuvor hatte der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, darüber spekuliert, dass US-Vizepräsident J.D. Vance in seiner Rede vermutlich einen massiven Abzug von US-Truppen verkünden werde. Es hätte gepasst in die einige Tage zuvor vom neuen Pentagon-Chef erhobene Forderung, die Europäer müssten sich mehr um ihre Sicherheit kümmern. Es hätte im Einklang gestanden mit all den Brüchen, die seit dem 6. Januar vom Weißen Haus in Washington ausgehen.