Editorial
Propaganda, Fake News, Verschwörungstheorien: Medienkompetenz brauchen auch Erwachsene
Eine Person schaut sich auf einem Monitor eine Szene aus der abendlichen Hauptnachrichtensendung im russischen Staatsfernsehen an, die auf Twitter verbreitet wurde (gestelltes Foto) Foto: Axel Heimken/dpa
Die Nachrichtenwelt heutzutage ist alles andere als einfach. Seit der Einführung des Internets gibt es kein Halten mehr: Auf gefühlt Tausenden Kanälen können jederzeit News und Fakten aufgerufen werden. Jede Papierzeitung hat ihre Webseite, jede Onlinezeitung ihre Social-Media-Profile. Auf YouTube fassen Streamer Nachrichten zusammen, bewerten sie, liefern Hintergründe. Auf Instagram, TikTok, Twitter und Facebook können Posts „viral“ gehen, werden tausendmal gesehen, geklickt – und viel zu oft für bare Münze genommen.