Editorial

Ohne Druck von außen beendet Netanjahu seinen Krieg im Gazastreifen nicht

Nach einem israelischen Angriff auf ein Wohnhaus muss ein kleines Mädchen in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden

Nach einem israelischen Angriff auf ein Wohnhaus muss ein kleines Mädchen in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden Foto: Eyad Baba/AFP

Die israelische Regierung hält weiter an ihrem Kurs der Gewalt und wiederholten Vertreibung tausender Menschen, dem Aushungern und der Verweigerung humanitärer Hilfe, ihrem Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen fest. Denn nach rund 22 Monaten, während denen durch nahezu tägliche Bombenangriffe der schmale Küstenstreifen am Mittelmeer zum größten Teil in Schutt und Asche gelegt wurde und israelische Truppen Gelegenheit hatten, Kraft ihrer militärischen Stärke und Überlegenheit in jedem Winkel des Gebiets Infrastrukturen und andere Einrichtungen der palästinensischen Terrororganisation Hamas zu zerschlagen, müsste eines der eigentlichen Kriegsziele nahezu erreicht sein.

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