Editorial

Luxemburgs Gesundheitspolitik ist „net net wichteg“ – doch der Regierung fehlt das Geld für Reformen

Martine Deprez mit Marc Wagener (UEL), Carlos Pereira (OGBL), Nicolas Simons (UEL) und Christophe Knebeler (LCGB) vergangene Woche bei der Quadripartite

Martine Deprez mit Marc Wagener (UEL), Carlos Pereira (OGBL), Nicolas Simons (UEL) und Christophe Knebeler (LCGB) vergangene Woche bei der Quadripartite Foto: Editpress/Julien Garroy

„Santé ass net net wichteg, et ass wierklech ganz wichteg. Mee wann een Annoncë mécht, ouni konkret kënnen ze sinn, dat ass och net sou ideal“, antwortete die CSV-Gesundheitsministerin am Mittwochnachmittag nach der Quadripartite auf die Frage, wieso der CSV-Premier in seiner Rede zur Lage der Nation die Gesundheitspolitik (nach 2024 schon zum zweiten Mal) übergangen hatte. Vielleicht hatte Martine Deprez noch Luc Friedens unausgereifte Ankündigungen zur Rentenreform im Kopf, die sie wenige Stunden zuvor auf einer Pressekonferenz erfolglos zu verteidigen versuchte. Sie könne sich aber vorstellen, dass „am nächsten état de la nation dat dote kéint méi thematiséiert ginn – hoffentlech“.

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