Editorial

Gegenreaktion ist nötig – Zur Diskussion über die Russland-Sanktionen

Eine durch russische Angriffe gezeichnete Häuserzeile in der ukrainischen Stadt Sewersk in der Region Donezk

Eine durch russische Angriffe gezeichnete Häuserzeile in der ukrainischen Stadt Sewersk in der Region Donezk Foto: AFP/Anatolii Stepanov

Derzeit wird angesichts der hohen Energiepreise viel darüber diskutiert, ob die EU-Staaten und andere Länder der Welt, die mit ihren Sanktionen gegen Russland ein Zeichen gegen den Vernichtungskrieg der Kremlführung in der Ukraine setzen wollen, sich nicht selbst ins Knie geschossen haben. Es wird sich wohl kaum jemand finden, der eine nachweislich endgültige Antwort auf diese Frage liefern kann. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle, um derzeit eine Nutzen-Schaden-Abwägung vorzunehmen. Die Frage ist auch: Wann wird Bilanz gezogen? Jetzt schon, in einem Jahr, am Ende des Krieges? Immerhin treten einige EU-Sanktionen wie jene gegen russische Kohle- und Ölimporte erst noch in Kraft.

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