Editorial
Esch: Mehr als CBD, aber nicht Berlin
Die Alzettestraße in Esch Foto: Editpress/Tania Feller
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Die sozialen Medien überschlugen sich einmal mehr im Esch-Bashing, nachdem das Tageblatt einen Artikel der britischen Zeitung Telegraph thematisiert hatte. Dort wurde Esch als die langweiligste Kulturhauptstadt Europas betitelt, als ödes Provinznest. In die gleiche Kerbe hatte bereits vor rund einem Jahr der Marco-Polo-Reiseführer mit seinen „Proletennest“- und „RuppEsch“-Umschreibungen gehauen.