Editorial

Die Hybris der US-Politik unter Trump: Wie Amerika seine Verbündeten verliert

Der aggressive Kurs der USA unter Trump hat die Weltordnung erschüttert. Ein Blick auf die wachsende Machtpolitik und die Folgen für Europa.

US-Präsident Donald Trump spricht nach US-Militäreinsatz in Venezuela, flankiert von Marco Rubio und Pete Hegseth in Mar-a-Lago, Januar 2025

„I‘m gonna make him an offer he can‘t refuse“, heißt es in „Der Pate“. Es scheint der Leitfaden für Trumps „Policy“ zu sein. Foto: Jim Watson, AFP

Vor fünf Jahren stürmte ein Mob von Trump-Anhängern das Kapitol. Viele, der Autor dieser Zeilen inbegriffen, gingen damals vom Ende von Trump aus. Wie man sich irren kann. Inzwischen herrscht Trump im Weißen Haus mit seiner Clique in Gangster-Manier über Amerika und die Welt.

Während acht Jahrzehnten verfolgte Washington, solange es seine Interessen nicht gefährdet sah, eine Ordnung, die es selbst aufgebaut hatte. Diese basierte auf internationalem Recht, Marktfreiheit, Multilateralismus und demokratischen Werten – und festigte die Stellung der USA als Großmacht.

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