Esch

„déi Lénk“ protestiert gegen staatlichen Leerstand

Mit einer Protestaktion machte „déi Lénk“ am Samstag auf ein seit zehn Jahren leerstehendes Wohngebäude des Staates in Esch aufmerksam.

Protestaktion am Samstagmorgen mit Demonstranten, Transparenten und friedlichem Versammlung in der Stadt

Protestaktion am Samstagmorgen Foto: déi Lénk

Mit einer symbolischen Aktion vor dem Gebäude in der Avenue de la Gare 79 in Esch hat „déi Lénk“ am Samstagmorgen gegen leer stehenden Wohnraum im Besitz des Staates protestiert. Das Haus mit zwölf Zimmern, das früher als Unterkunft für ausländische Arbeiter und später als Wohnheim genutzt wurde, steht nach Angaben der Partei seit 2016 leer.

Die Partei kritisiert, dass der Staat in Zeiten der Wohnungskrise eigenen Wohnraum ungenutzt lasse, während er gleichzeitig Hunderte Gebäude für seine Verwaltungen und Dienststellen anmiete. Sie fordert mehr Transparenz über leer stehende staatliche und kommunale Gebäude, die konsequente Anwendung der Leerstandssteuer sowie die vollständige energetische Sanierung des Hauses. Nach Schätzungen der Partei stehen in Esch rund zehn Prozent der Wohnungen leer. Das entspreche Wohnraum für rund 3.000 Menschen. Gleichzeitig finden immer mehr Menschen keine bezahlbare Wohnung. (mago)

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