Umbau
Baubeginn des „PAP Centre“ im neuen Stadtteil „Nei Schmelz“ in Düdelingen
Mit dem Start der Infrastrukturarbeiten für das „PAP Centre“ erreicht das Quartier „NeiSchmelz“ einen wichtigen Meilenstein. Der neue Stadtteil verbindet nachhaltige Entwicklung, neue Wohnräume und die Aufwertung des industriellen Erbes Düdelingens.
Die gesamte Fläche wird in ein paar Jahren komplett anders aussehen, mit neuen Wohnungen, Geschäften und vielem mehr Foto: Editpress/Alain Rischard
Am Donnerstag, dem 25. Juni, begannen die Bauarbeiten am PAP-Zentrum im Rahmen des Projekts „Nei Schmelz“ in Düdelingen. Die erste Phase des Projekts umfasst den Bau von Straßen, Gehwegen, öffentlichen Plätzen und Grünflächen sowie die Trinkwasserversorgung, die Abwasserentsorgung und das Regenwassermanagement.
Das PAP-Zentrum besteht aus dem Wasserturm-Museum, dem CNA (Centre national de l’audiovisuel) und den „VEWA Vestiaires et Wagonnage“ (Umkleideräume und Triebwagen-Depot). Langfristig sollen in diesem Gebiet rund 600 Wohnungen, umgenutzte Industriegebäude sowie Geschäfte, Dienstleister und Restaurants entstehen.
Ziel ist es, ein nachhaltiges Stadtviertel zu schaffen: Durch die Nutzung von Regenwasser sollen bis zu 30 % Trinkwasser eingespart werden. Die Wärmeversorgung erfolgt aus erneuerbaren Quellen wie Abwärme. Helle Pflasterungen und widerstandsfähige Bepflanzung sorgen für ein angenehmes Klima. Alte Baumaterialien werden wiederverwendet, und das industrielle Erbe des Geländes wird sichtbar erhalten bleiben.
Die Zeremonie fand in Anwesenheit von Claude Meisch, Dan Biancalana, Diane Dupont sowie Herrn Jacques Vandivinit statt (v.l.) Foto: Editpress/Alain Rischard