In Verzug
Zugverkehr für mindestens sechs weitere Wochen zwischen Ettelbrück und Clerf eingeschränkt
Geröllschutzkammern (Sicht von oben), wie diese bei Bürden, sollen Gleise und Züge vor herunterfallenden Steinen schützen Foto: CFL
Passagiere der Luxemburger Nordstrecke müssen sich weiter in Geduld üben. Die Stabilisierungsarbeiten am Tunnel Schieburg dauern länger als geplant: Demnach kann die Deadline vom 17. April nicht eingehalten werden. Die Arbeiten sollen sich um mindestens sechs weitere Wochen verzögern, teilen die CFL auf ihrer Pressekonferenz am Donnerstagmittag mit.
Auch die Arbeiten bei Bürden werden sich noch eine ganze Weile hinziehen. Dort hatten sich vergangenes Wochenende Stücke einer Felswand gelöst und sind auf das Dach der Geröllschutzkammer gefallen, die Züge und Gleise vor ebensolchen Felsschlägen schützen soll. Die Stabilisierungsarbeiten bei Bürden sollen noch mindestens sieben Wochen (Stand 16. März) andauern.
Demnach müssen Passagiere weiterhin auf den Busersatzdienst der CFL zurückgreifen. Fahrplandetails sind auf der CFL-Webseite und der mobilen App einsehbar.