Tradition

Wie in Rodange seit 70 Jahren eine Burg in Flammen aufgeht

Seit sieben Jahrzehnten organisiert die „Amicale Nidderréideng Rodange“ auf dem Dänneknippchen das „Burgbrennen“ – Generation für Generation. Zum Jubiläum steht ein ganz besonderes Fest vor der Tür. Ein Besuch beim Aufbau zeigt, warum diese Tradition bis heute lebt.

Kinderburg aus Holz im Bau, 2,5 Meter hoch, Spielplatz für Kinder, sicher und langlebig

2,5 Meter wird die Kinderburg in die Höhe gebaut Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Am Samstag zwischen neun und drei wird auf der „Dänneknippchen“ emsig gearbeitet. Drei Männer stehen hoch oben auf einem hölzernen Turm, unten werden Stämme, Paletten und Tannenbäume weitergereicht, gesichert und nach oben gezogen. Akkuschrauber surren, jemand ruft: „Ich brauch noch einen Stamm. Am besten möglichst gerade.“ Stück für Stück, Meter für Meter wächst die „Burg“ für das Burgbrennen in Rodange in die Höhe.

Ausgerichtet wird das Fest am 22. Februar von der „Amicale Nidderréideng Rodange“ – und der Verein hat in diesem Jahr etwas ganz Besonderes zu feiern: Zum 70. Mal wird auf der „Dänneknippchen“ am Titelberg eine Burg errichtet und anschließend abgebrannt.

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