Großregion

Unfälle ohne Grenzen: Wenn ein deutsches Gericht luxemburgisches Recht anwenden muss

Ein kleiner Unfall auf der Escher Autobahn kann schon mal vor deutschen Gerichten landen, die dann nach luxemburgischem Recht urteilen müssen. Anwalt Franz Peter Basten hat versucht, etwas zur rechtlichen Verständigung beizutragen.

Porträt von Franz Basten während eines Interviews, 2026, Medien und Kommunikation.

„Europa hat schon sehr viel erreicht, ein einheitliches Recht wird es aber wohl nie geben“, sagt Franz Peter Basten Foto: Editpress/Julien Garroy

Tag für Tag stehen Autofahrer auf Luxemburgs Autobahnen und Hauptverkehrsachsen im Stau. Laut „Global Traffic Scorecard 2025“ des Verkehrsdatendienstleisters Inrix hat sich die Fahrzeit von Pendlern nach Luxemburg im Vergleich zu früher um rund 60 Stunden pro Jahr verlängert. Dass sich unter den zahlreichen Autofahrern viele Grenzpendler befinden, ist Ausdruck einer der größten Errungenschaften Europas: der Freizügigkeit. Doch auch wenn wir uns problemlos zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien bewegen können, zeigen sich im Straßenverkehr weiterhin große Herausforderungen – insbesondere auf rechtlicher Ebene.

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