„Wuthering Heights“ läuft in Luxemburg

Toxische Liebe im einsamen Moor: ein Skandal ganz in Brontës Sinne

In regelmäßigen Abständen kehrt das Werk zurück, als müsse es sich immer wieder neu erfinden, um nicht zu versteinern: „Wuthering Heights“ von Emily Brontë. Seit Jahrzehnten wagen sich Regisseur*innen an die stürmische Liebesgeschichte von Heathcliff und Catherine. Mal ehrfürchtig, mal radikal. Emerald Fennells Neuverfilmung polarisiert.

Catherine und Heathcliff unsterblich verliebt, geheimnisvoll verbunden in emotionaler Szene aus Wuthering Heights

Unsterblich ineinander verliebt, verschweigen Catherine (l.) und Heathcliff (r.) einander ihre tiefste Wahrheit Copyright: Warner Bros

Mit ihrer Version von „Wuthering Heights“ hat Emerald Fennell eine Debatte entfacht, die ebenso leidenschaftlich geführt wird wie die Beziehung ihrer Figuren. Schon der Titel, in Anführungszeichen gesetzt, signalisiert: Hier geht es nicht um Werktreue, sondern um eine selbstbewusste Aneignung. Diese Gänsefüßchen sind Programm.

Zwischen Sturm und Selbstinszenierung

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren