Théâtre du Centaure Luxemburg

„Seven Methods of Killing Kylie Jenner“ thematisiert Rassismus, Online-Hetze und Privilegien

Niemand hat die Absicht, Kylie Jenner zu töten, aber: Das Theaterstück „Seven Methods of Killing Kylie Jenner“ konfrontiert das Publikum unter anderem mit strukturellem Rassismus und Frauenfeindlichkeit. Es hält ihm aber auch den Spiegel vor. Über ernste Debatten mit popkulturellem Anstrich.

Drei Frauen – Céline Camara, Marie-Christiane Nishimwe und Nora Zrika – bei einer Lesung über die Abgründe des Internets

Entführen das Publikum in die Abgründe des Internets (v.l.n.r.): Céline Camara, Marie-Christiane Nishimwe und Nora Zrika Foto: Bohumil Kostohryz

„At 21, Kylie Jenner becomes the youngest self-made billionaire ever.“ Die Nachricht vom Wirtschaftsmagazin Forbes sorgte 2019 für Furore. Vor allem das Wörtchen „self-made“ erhitzte die Gemüter. Jenner, Jungunternehmerin und Teil des Kardashian-Clans, wurde öffentlich zerfetzt. „Jenner wurde in Reichtum und Ruhm hineingeboren“, stellten kritische Stimmen richtig. Nix „self-made“. Die britische Dramatikerin Jasmine Lee-Jones nutzte die Polemik als Vorlage für ihr Debüt „Seven Methods of Killing Kylie Jenner“ (2019). Jetzt ist das Theaterstück in Luxemburg zu sehen, inszeniert von Anne Simon.

Warum Kylie Jenner?

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