Rock-Legende

Pink Floyd kommt nach fast 30 Jahren für Ukraine-Soli-Song zusammen

David Gilmour von Pink Floyd spielt 2005 auf dem Live-8-Konzert im Hyde Park in London

David Gilmour von Pink Floyd spielt 2005 auf dem Live-8-Konzert im Hyde Park in London Foto: AFP/John D. Mchugh

Nach mehreren Jahrzehnten ist die britische Rockband Pink Floyd angesichts des Krieges in der Ukraine für einen Solidaritätssong zusammengekommen. Nach Angaben der Band ist es das erste Mal seit fast 30 Jahren, dass die Musiker sich trafen, um einen neuen Song aufzunehmen. Das Stück „Hey Hey Rise Up“ sollte am Freitag (8. April) erscheinen. Darin ist Gesang des ukrainischen Sängers Andrij Chlywnjuk der Band Boombox eingeflossen, der sich den Angaben nach derzeit in Kiew von einer Granatsplitterverletzung erholt. Seine Zeilen stammen aus einem vielfach geschauten Instagram-Video von Ende Februar, in dem Chlywnjuk auf einem Platz in Kiew ein ukrainisches Protestlied singt.

Zuvor nahmen die Pink-Floyd-Musiker zuletzt für ihr 1994 erschienenes Album „The Division Bell“ gemeinsam Musik auf. An dem neuen Song, der am vergangenen Mittwoch aufgenommen wurde, waren neben dem Sänger und Gitarristen David Gilmour auch Pink-Floyd-Bassist Guy Pratt und der Keyboarder Nitin Sawhney beteiligt.

Gilmour, der ukrainische Verwandte hat, hatte während der Produktion mit Chlywnjuk Kontakt. Er sagte einer Mitteilung zufolge: „Ich habe ihm am Telefon ein wenig von dem Song vorgespielt, und er gab mir seinen Segen. Wir hoffen beide, dass wir irgendwann in der Zukunft leibhaftig etwas zusammen machen werden.“

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