Kunst im Digitalen Zeitalter

Warum der Sänger Oke zur Vermarktung auf Social Media setzt – und wie er das umsetzt

Oke, luxemburgisch-nigerianischer Musiker, hat Ende Februar seine neue EP „Alter-Ego“ veröffentlicht. Im Interview mit dem Tageblatt spricht der Musiker darüber, welchen Herausforderungen Kunstschaffende in Zeiten von sozialen Medien und globalen Krisen gegenüberstehen.

Schlüpft auf seiner EP "Alter Ego" in verschiedene Rollen: der Sänger Oke, hier als Stella Ross

Schlüpft auf seiner EP „Alter-Ego“ in verschiedene Rollen: der Sänger Oke, hier als Stella Ross Foto: Shade Cumini

Wir treffen Khalid Oke, dessen Familienname zum Bühnenname wurde, im Park hinter dem „Musée Dräi Eechelen“ in Luxemburg-Stadt. Es ist ein schöner Frühlingstag. „Auch wenn wir gerade überall Krisen erleben, will ich Freude mit meiner Musik verbreiten“, sagt er überzeugt.

Oke ist in Lagos, Nigerias größter Stadt, aufgewachsen und mit acht Jahren nach Luxemburg gezogen. Er erinnert sich gerne an die Zeit in Westafrika. Er spricht mit viel Respekt über seine Großmutter, welche sehr präsent in seiner Kindheit war. „Sie hatte sieben Kinder und war alleinerziehend, und sie war eine Unternehmerin – und das alles mit Erfolg in einem ziemlich harten Lagos“, so Oke. „Auch wenn nicht immer alles gut war, bin ich ihr dankbar für meine schöne Kindheit.“

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