Tollwut bei Welpen entdeckt

Luxemburger Veterinärverwaltung warnt, keine Tiere mit unbekanntem Gesundheitsstatus zu importieren

Nach einem Tollwutfall in Rheinland-Pfalz bei einem aus Russland in die EU eingeführten Tiertransport ist nicht auszuschließen, dass Tiere aus diesem Transport auch nach Luxemburg gelangt sind.

Hund und Katze aus dem Ausland importieren – Einhaltung der gesetzlichen Importvorschriften für Haustiere

Wer Hunde oder Katzen aus dem Ausland importiert, muss sich an die vorgeschriebenen Regeln halten Symbolbild: Editpress/Tania Feller

Viele Tierfreunde möchten Hunden und Katzen aus dem Ausland hierzulande ein besseres Leben ermöglichen. Doch der Import solcher Tiere birgt Risiken – vor allem, wenn Vorschriften nicht eingehalten werden.

Das zeigt ein aktueller Fall aus Rheinland-Pfalz. Wie die Luxemburger Veterinär- und Lebensmittelverwaltung (ALVA) mitteilt, wurde dort vergangene Woche Tollwut bei einem Welpen festgestellt. Das Tier gehörte zu einem Transport von rund 20 Hunden und Katzen aus Russland in die EU. Eine Weitervermittlung in Nachbarländer war vorgesehen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Tiere nach Luxemburg gelangt seien, so die Behörde.

Die ALVA warnt daher vor der Einfuhr von Tieren mit unbekanntem Gesundheitsstatus oder unvollständigen Papieren. Empfohlen wird, sich an zugelassene Züchter oder anerkannte Tierheime in Luxemburg oder der Großregion zu wenden.

Zu den größten Risiken zählt laut ALVA die Einschleppung der Tollwut, auch wenn Luxemburg seit 2001 offiziell tollwutfrei ist. „Das tödliche Virus befällt sowohl Wild- als auch Haustiere und wird durch den Speichel infizierter Tiere auf den Menschen übertragen. Hunde sind für 99 Prozent der tödlichen Tollwutfälle beim Menschen verantwortlich“, so die Veterinärverwaltung weiter.

Wer ein Tier importieren will, muss auf Mikrochip, gültiges Gesundheitszeugnis und Tollwutimpfung achten. Für manche Drittländer ist zudem ein Antikörpertest vorgeschrieben. Nach der Einreise ist ein Tierarztbesuch Pflicht.

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