„Tactical Urbanism“ in Luxemburg-Stadt
So kommt „Mäi Quartier, Meng Plaz“ bei den Bürgern an
Die Initiative „Mäi Quartier, Meng Plaz“ startete am Donnerstag um 16 Uhr in vier Stadtvierteln von Luxemburg. Mit Sitz-, Spiel- und Grün-Elementen verwandeln sich Teile der Stadt für kurze Zeit in Orte der Begegnung und Klimaresilienz. Die Bewohnerinnen und Bewohner sagen, was funktioniert und was nicht.
Als begrünter Platz zieht die „Place Léon XIII“ die Bonneweger zum Gespräch und „Pättchen“ an Foto: Laura Krambs
Temporäre Sitzinseln, Pflanzkübel, schattenspendende Holzgestelle, Liegestühle und ein Getränkezelt: Die einst zubetonierte „Place Léon XIII“ in Bonneweg wandelt sich in einen grünen Begegnungsort. Am späten Donnerstagnachmittag füllt sich der neugestaltete Platz schnell. Es ist der offizielle Startschuss für die erste Ausgabe von „Mäi Quartier, Meng Platz“, die bis zum 13. September läuft. In Belair, Bonneweg, Cents und Cessingen hat die Stadt Luxemburg zuvor ungenutzte oder verkehrsdominierte Plätze zu grüneren Treffpunkten umgewandelt. Das Konzept nennt sich „tactical urbanism“: Mit einfachen und temporären Mitteln wird der öffentliche Raum umgestaltet, um zu testen, wie es von den Einwohnern angenommen wird. Aber wie kommt die Aktion bei den Bonnewegern wirklich an?