Wetterkolumne
Von Extremereignissen verschont: In Luxemburg dominiert das feucht-neblige Grau
In der neuen Wetterwoche tut sich in Luxemburg nur wenig, es bleibt wechselhaft. In Portugal und Spanien werden weitere, ergiebige Niederschläge erwartet, die sich im weiteren Verlauf auf andere Gebiete im Mittelmeerraum ausbreiten.
Wenig Spektakuläres in Luxemburg, doch auf der Iberischen Halbinsel sind weitere Unwetter zu erwarten Foto: Editpress/Guido Romaschewsky
Knapp westlich des europäischen Festlands hat sich ein großer Tiefdruckkomplex etabliert, der seine Frontensysteme immer wieder mit voller Wucht auf die Iberische Halbinsel richtet. Diese peitschen dort regelrecht an die Küsten, deren Niederschläge stauen sich an Gebirgen und Hügeln. Bis um den 15. Februar herum resultiert dies in großen Regenmengen, wieder einmal.
Besonders betroffen ist der Nordwesten Portugals, u.a. der Raum Porto, wo die Modelle bis zum kommenden Wochenende mit 200 bis 400 l/m² Regen rechnen. In einem erweiterten Zeitraum von rund zwei Wochen sind lokal sogar über 500 l/m², nach europäischem Modell stellenweise bis 700 l/m² möglich. Auch die Gebirgsregionen Spaniens geraten durch Staueffekte zunehmend in den Fokus, dort werden verbreitet 200 bis 400 l/m² simuliert.