Tourismus
Jugendherbergen: „Wir müssen lernen, mit Situationen wie diesen umzugehen“
Wie alle touristischen Einrichtungen müssen die neun Jugendherbergen in Luxemburg dieses Jahr herbe Verluste hinnehmen. Und einen Bedeutungswechsel. Während die städtischen Betriebe bislang alljährlich die größten Auslastungszahlen verzeichneten, sind es dieses Jahr die Jugendherbergen im ländlichen Raum. Direktor Peter Hengel ist zuversichtlich, dass der Geist der Jugendherbergen Corona überlebt.
Übernachtungen in Jugendherbergen sind das Gegenteil von „Social Distancing“ Foto: Editpress/Hervé Montaigu
„Es ist ein prägendes und sehr Kräfte zehrendes Jahr“, zieht Peter Hengel eine vorläufige Bilanz. Der 39-Jährige ist noch ein neues Gesicht in der Szene der „Auberges de jeunesse luxembourgeoises“. Die Asbl. verwaltet die neun Jugendherbergen in Luxemburg und Hengel hat im September 2019 erst den Posten als Direktor angetreten. Die historische Zäsur in 2020 war zu dem Zeitpunkt nicht vorauszusehen.