„Manchmal tanzen sie mit uns“

Vertrauen statt Distanz: Die Rötelpelikane im „Parc merveilleux“

Die Rötelpelikane im „Parc merveilleux“ haben sich in den letzten Jahren stark verändert: Aus scheuen Vögeln wurden Tiere, die freiwillig den Kontakt suchen. Eine Entwicklung, die Pflege und medizinische Kontrolle grundlegend erleichtert – und emotional berührt.

Kleiner Pelikan mit zart rosa Brutkleid, eine der kleinsten Pelikanarten der Welt, Nahaufnahme im natürlichen Lebensraum

Eine der kleinsten Pelikanarten der Welt zeigt im Brutkleid einen zarten rosa Schimmer Foto: Carole Theisen

Wenn Tierpflegerin Sina Fontaine das Gehege betritt, dauert es oft nicht lange, bis die ersten Rötelpelikane näherkommen. Nicht aus Zwang, sondern aus eigenem Antrieb. „Früher haben wir sie im Wasser gefüttert“, sagt sie. „Heute kommen sie an Land – und fressen uns aus der Hand.“

Diese Veränderung hat den Umgang mit den Tieren grundlegend gewandelt. Die Pelikane lassen sich beobachten, kontrollieren, teilweise sogar berühren. Verletzungen fallen schneller auf, Stress wird reduziert. „Für uns ist das ein riesiger Vorteil“, sagt Fontaine. „Und für die Tiere auch.“

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